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Presse

 


 

Ringsumuns- 22/2011-26.10.2011

Comenius – Projektpartnerschaft der Region Hannover mit der niederländischen Stadt Hertogenbosch besucht die KGS Hemmingen

Vorstellung des JeT-Kompetenzzentrums

Die Schüler der JeT-Klasse aus dem Jahrgang 6 stehen aufgeregt im Foyer der KGS Hemmingen. Sie sind das Empfangskomitee für die zu erwartende zehnköpfige niederländische Delegation der Comenius Partnerschaftder Region Hannover.„Die Gäste haben Englisch mit mir gesprochen – und ich konnte antworten!“, sagt Marie-Kristin Jordan stolz, bevor sie sich mit den anderen Schülern auf ihre praktische Präsentation im JeT-Kompetenzzentrum Fertigung vorbereitet.Aus der Region Hannover nahmen neben dem Fachbereich Schulen auch Vertreter von Berufsbildenden Schulen und der Handwerkskammer Hannover an der Tagung teil. Auf niederländischer Seite beteiligen sich eine Sekundarschule, eine Vereinigung der örtlichen Grundschulen und das Netzwerk TechXperience, das durch unterschiedliche, auch kulturelle Projekte für technische Ausbildungen wirbt. Neben den Fachlehrkräften der KGS stand auch Dr. Uwe Groth als JeT-Initiator für Fragen zur Verfügung.Schon jetzt ein Problem: Ausbildungsstellen in gewerblich-technischen Berufen bleiben unbesetzt, weil Schulabsolventen andere Tätigkeitsfelder attraktiver finden. Durch die demographische Entwicklung wird sich in den kommenden Jahren der Nachwuchsmangel in den Berufszweigen noch verschärfen.Wie sich das Ansehen und das Interesse technischer Ausbildungen bei Jugendlichen an Schulen verbessern lassen, waren die Hauptthemen des internationalen Informationsaustausches.„Unsere Schule bietet in der JeT-Projektarbeit vielfältige Möglichkeiten, um Schülerinnen und Schüler nachhaltig für Technik zu begeistern“, berichtet Dieter Driller-van Loo, Schulleiter der KGS Hemmingen. Im JeT-Kompetenzzentrum Fertigung gaben Schüler vom Jahrgang 6 bis 11 einen Einblick in die praktische Arbeit und präsentierten ihre Ergebnisse. „Die Folgeprobleme des demographischen Wandels sind international. VDI/JeT bietet einen Lösungsweg, um diesen Folgen frühzeitig erfolgreich zu begegnen und Jugendliche für MINT – Berufe zu begeistern. Hierbei spielen die Älteren auch eine gewichtige Rolle“, so Dr. Uwe Groth, VDI-Landesvorsitzender und JeT-Initiator. Die Kooperation wird im Rahmen der COMENIUS-Regio-Partnerschaften finanziert, einem neuen Teil des EU-Programms für lebenslanges Lernen. Mit den Partnerschaften soll die europäische Zusammenarbeit im schulischen Bereich zwischen Regionen und Kommunen gefördert werden. Ziel ist es, Bildungsthemen gemeinsamen Interesses zu bearbeiten und den Austausch von Erfahrungen und guten Praxisbeispielen zu ermöglichen. Im Zuge der länderübergreifenden Zusammenarbeit ist vorgesehen, Praxisbeispiele in beiden Regionen zu erfassen und zu bewerten.Angelika Schwarzer-Riemer, JeT-Koordinatorin an der KGS Hemmingen, befürwortet einen weiteren internationalen  Informationsaustausch. „Unsere Schüler können von der Zusammenarbeit in der Berufsorientierung nur profitieren.“Weitere Informationen: siehe

www.jet-online.net


Pressespiegel HAZ vom 08.04.2011 
Auf diesen Rhythmus springen sie an
von karina hoppe hemmingen-westerfeld.
Diese Schüler der fünften Klasse im Hauptschulzweig der KGS Hemmingen haben einen Joker gewonnen. Erst werden sie über das Projekt Jugend entdeckt Technik (JET) gefördert, und dann kommt auch noch Deutschlehrerin Marie-Luise Sannmann mit ihren verrückten Ideen. Oder was ist es anderes, wenn sie ihre Schüler dazu animiert, Gedichte nicht vorzutragen, sondern zu rappen? „Ich habe gemerkt, so kriege ich sie“, sagt die Lehrerin. Schüler hätten sich plötzlich vor die Klasse getraut, die sonst von allem nichts wissen wollten. „Und es lag mir am Herzen, das auszubauen.“ Marie-Luise Sannmann gewann einen Hemminger Unternehmer als Sponsor und engagierte den Musiker Kurt Klose von der Band Havana. Gestern war Klose in der vierten und letzten Doppelstunde mit den Mädchen und Jungen zusammen. Sein Fazit: „Es hat unheimlichen Spaß gemacht. Einige der Schüler sind richtige Talente.“ Die Fünftklässler haben keine Berührungsängste mehr mit den Congas, der Guiro, den Shakers und Surdos. So heißen die Instrumente, mit denen sie afrikanische, südamerikanische – und gradezu phantastische – Klänge erzeugten. „Die Klasse ist nicht wieder zu erkennen“, betont Marie-Luise Sannmann. Die Schüler hätten Erfolgserlebnisse, die ihnen keiner mehr nehmen könne. Und der Ausflug ins Musikalische geht weiter: Demnächst steht noch ein kleiner Sambatanzkursus an. Marie-Luise Sannmann hat bis vor 15 Jahren noch keine Note gekannt. Jetzt spielt sie leidenschaftlich gern Saxofon und hofft, dass auch ihre Schüler von der Kraft der Musik zehren können.

Fünftklässler der KGS Hemmingen entdecken mit Musiker Kurt Klose (rechts) und Lehrerin Marie-Luise Sannmann (hinten) neue Seiten an sich. Hoppe 

Pressespiegel HAZ vom 11.3.2011

Der Eiffelturm steht am Fenster
 
von Stefan Vogt Hemmingen.
Das JeT-Kompetenzzentrum Fertigung an der KGS hat eine neue Heimstatt. Bei der offiziellen Eröffnung des zur High-Tech-Schmiede umgestalteten ehemaligen Werkraums haben technikinteressierte Schüler vom Jahrgang 5 bis zur Oberstufe einige Projekte vorgestellt. Der Raum im Erdgeschoss ist voller Geräusche. Elektromotoren der Lego-Roboter der Informatikgruppe der 8R sirren, Schüler der 5H pusten mit einem Fön warme Luft in einen selbstgebauten Ballon und die computergesteuerte Fräsmaschine dreht auf hohen Touren. Nur in der Ecke rechts am Fenstersims ist es ruhiger. Dort zeigt Abiturientin Saskia ihr Werk, einen Eiffelturm aus Holz und Pappe, den Plänen des Erbauers nachempfunden. Die Statik habe es der 18-Jährigen angetan, im Original hat sie das Wahrzeichen indes noch nicht gesehen. Ein Kompetenzzentrum dieser Art sei einzigartig in Deutschland, sagte Uwe Groth, Landesvertreter des Vereins deutscher Ingenieure in Niedersachsen. Er hatte vor acht Jahren mit dem Projekt „Jugend entdeckt Technik“ die Grundlage für das Netzwerk von Schulen gelegt, die in ihren Kompetenzzentren Technik zum Anfassen anbieten können. „Nicht der Schlipsträger, sondern der junge Mensch soll im Mittelpunkt stehen“, betonte er. Das sei wichtig für die Jugendlichen zur Orientierung auf dem Weg ins Berufsleben. Im Verbund von Stadt und Region Hannover sowie mithilfe von ehemaligen Lehrern und Ingenieuren im Ruhestand sei ein Schmuckstück entstanden, sagte Dieter Driller-van Loo, Leiter des Gymnasialzweigs, bei der Eröffnung – „und das nicht zum Selbstzweck“. Teile des Projekts würden quer durch alle Schulzweige und in allen Jahrgänge in den Unterricht eingebaut.




Pressespiegel HAZ vom 13.01.2011

Heureka, die Klasse 5H hebt ab

von julia osterwald hemmingen
Für die kreative Verbindung von Mathe und Fliegen sind die Schüler der fünften Hauptschulklasse der KGS Hemmingen jetzt ausgezeichnet worden: mit dem zweiten Platz beim Schülerkreativpreis Vektoria Award 2010 des Elektronikherstellers Casio. „Das ist ein tolles Ergebnis“, sagt Schulleiterin Brigitta Schönke. „Ich bin sehr stolz auf die Klasse.“ Unter der Anleitung von Klassenlehrerin Angelika Schwarzer-Riemer hatten die Schüler innerhalb von vier Wochen einen Heißluftballon gebaut, der sogar funktioniert, und einen 90-Sekunden-Videoclip gedreht. Dabei hatte die Klasse nicht nur Spaß, wie die Schüler einhellig bestätigten, sondern auch etwas gelernt. Sie setzte sich unter der Fragestellung „Warum steigt unsere Montgolfiere überhaupt?“ praktisch mit den physikalischen Grundlagen des Fliegens auseinander. Große Aufregung herrschte unter den Schülern wegen der Investition der 1000 Euro Preisgeld: Heide-Park Resort, Serengetipark, Schwimmen und Kino wurden genannt, aber auch „Die Klasse verschönern“. „Darüber werden wir noch mal nachdenken“, sagt die Klassenlehrerin lachend. Spielerisches Lernen zu fördern, hat sich die KGS zur Aufgabe gemacht. Sie fungiert darin mittlerweile deutschlandweit als Vorbild. In einer eigens eingerichteten Klasse, die in Kooperation mit dem Netzwerk „Jet – Jugend entdeckt Technik“ betrieben wird, werden die Schüler spielerisch an Technik und technische Praxis herangeführt. Im März wird die Klasse zum Kompetenzzentrum erweitert. Der Vektoria Award wurde 2010 zum sechsten Mal verliehen. Er wird von Casio unter anderem in Kooperation mit dem Deutschen Technikmuseum und dem Luftfahrtausbildungsportal skyfuture.de vergeben, die Preisträger wählt eine Expertenjury.

Der Film der Klasse 5H ist im Internet auf www.jet-online.net zu sehen, ihr Heißluftballon fährt das nächste Mal am 12. März beim Tag der offenen Tür der KGS.

 

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